Thursday, 27. May 2010
die zweite nacht war sehr unruhig. bis ca. mitternacht hat eine impala-herde ihr unwesen in unserem camp getrieben. einige tiere sind im galopp und lautem gebrüll im kreis um unser zelt herum gerast. dazu hatten wir ca. 20-50m vom zelt entfernt elefanten, die man durch die büsche gehen hörte (die fußstapfen selber sind lautlos). zu allem überfluß haben dann auch noch zwei hippos in der nähe des lagers gekämpft. zu allem überfluss tropfte es regelmäßig auf unser zelt, dies waren zwei affen, die in dem baum wohnten und regelmäßig auf unser zelt pinkelten. nach entsprechend wenig schlaf freuten wir uns so richtig auf den morgendlichen weckruf "knock-knock" ab dem man endlich das zelt verlassen durfte.



der darauffolgende sonnenaufgang so gegen 6:30 uhr war dafür umso schöner (natürlich waren wir da schon wieder unterwegs) beim morgendlichen game-drive habe ich dann zum ersten mal gnus gesehen,



allerdings mußten wir vorher noch ein auto aus dem schlamm retten. ein selbstfahrerpärchen hatte sich fest gefahren und eine nacht im schlammloch verbracht. wir waren das erste auto, dass morgens vorbei kam und helfen konnte. selten so glückliche gesichter gesehen...



...und vor allem einen tockus (hornbill), welche in botswana ständig vertreten sind, mit rotem oder gelbem schnabel.



ausserdem haben wir unser erstes krokodil gesehen. später waren wir zwar noch öfter an wasserlöchern mit krokodilen (3m abstand zum wasser ist ratsam), diese konnten wir aber immer nur ganz schnell verschwinden sehen, da sie untertauchten und sich auf die lauer legten



besonders beeindruckend war die vogelwelt: nicht nur der tockus sondern auch der little bee eater, ein kleiner und sehr flinker vogel.



noch vor der mittagspause haben wir dann auich wieder unsere ständigen begleiter die impalas gesehen (hier mit weiteren antilopen). wie man sieht steht überall wasser und es ist ein wunderschöner anblick diese tiere durch das wasser springen zu sehen.



zum brunch waren wir dann wieder im lager und haben wie die tiere auch siesta gehalten. ausserdem gab es zum ersten mal die möglichkeit unter freiem himmel zu duschen.



auf dem nachmittäglichen game drive haben wir dann das erste mal richtig viele elefanten gesehen (ca. 50-70). die obige prozession lief ganz gemütlich vor unserem auto über die strasse.



neben den elefanten waren aber auch zum ersten mal giraffen zu beobachten. sehr hilfreich war der hinweis des guides, dass die giraffen nach dem trinken einen ordentlichen schwall wasser verlieren. das habe ich natürlich versucht festzuhalten.



auf dem rückweg über die brücke (siehe bericht vom 14./15.05.) habe wir dann einen kleinen vogel, den kingfischer entdeckt.



abends haben wir dann noch 7-9 junge löwen entdeckt (zu dunkel zum photographieren). diese sind dann auch noch aktiv geworden und haben während unseres abendesssens ca. 400m vom camp entfernt ein warzenschwein erlegt und laut krachend die knochen zerlegt. doch das sollte nicht das letzte gewesen sein, was wir von diesen löwen hören würden, doch davon morgen mehr...




so, wieder daheim. nach genau 24 stunden reisezeite sind wir wieder zuhause angekommen und sehen uns noch etwas staunend um: so richtig können wir es noch nicht glauben, dass wir wieder hier sind.




Wednesday, 26. May 2010
während ich hier in sambia auf der frühstücksterasse am sambesi-fluß sitze und über das netbook hinweg auf die gischt der victoriafälle schaue, starte ich mein projekt der reisedokumentation unserer botswanareise.

da wir im busch keinerlei kommunikation mit der aussenwelt hatten (wer bildet die regierung in nrw? spuckt der vulkan wieder mal aschewolken?) habe ich in einem kleinen notizbüchlein mir grob notizen gemacht und versuche in den folgenden tagen das ganze revue passieren zu lassen. natürlich wird das ganze mit vielen bildern geschmückt.

nach unserer landung in maun (in johannesburg konnte ich einen a380 der air france bestaunen, aus sicht unseres minifliegers mit 2 propellern ein unglaublich großes flugzeug) wurden wir direkt von unserem guide grant abgeholt. ruck-zuck wurde alles in einem anhänger verstaut und wir sassen in einem offenen toyota landcruiser jeep, der die nächsten 12 tage unser zuhause werden sollte. in waghalsigem tempo ging es über staubige strassen zu unserem ersten lager, ca. 5 stunden fahrzeit waren für die ca. 130km notwendig. ca. 2 stunden nach der landung habe ich dann bereits meinen ersten elefanten-bullen gesehen, der durchs unterholz stürmte.

danach haben wir dann einen weiteren elefantenbullen gesehen, der uns gedroht hat, in dem er erst die ohren aufgestellt hat und dann zur machtdemonstration an zwei bäumen gerüttelt hat. nachdem uns dass nicht vertrieb, hat er kurzerhand einen baum umgelegt.

nach einem kurzen lunch an einem unbevölkertem wasserloch haben wir dann in der abenddämmerung unser erstes lager erreicht.



dies war ein privates camp mitten im busch. es gab keinerlei zäune oder sanitäre anlagen. die tiere sind nachts sogar durch unser lager getobt (dazu morgen mehr). die zebras waren keine 20m vom zelt entfernt.

nach einem tollem drei-gänge-menü unter einem wahnsinnigem sternenhimmel wurde die zelte bezogen. die erste nacht war recht ruhig (das sollte sich noch ändern) und um fünf uhr morgens wurden wir wieder geweckt. etwas frisches wasser war im waschbassin und die klammen klamotten konnte man bei toast und kaffee am lagerfeuer aufwärmen, bevor es in der dunkelheit zum ersten gamedrive losging.



die landschaft ist wunderschön in dieser gegend. überall stehen rieseige termitenhügel und das wasser der ersten flutwelle des okavango steht überall.



obiges bild zeigt eine brücke, über die wir regelmäßig geholpert sind.

auf unserer fahrt sind wir dann auch zum ersten mal den impalas begegnet, die uns wie die elefanten täglich begegnen sollten. ausserdem gab es das erste hippo zu sehen, welches sich aber aus seinem pool verzog und sich wohl durch uns gestört fühlte.



gesehen haben wir an diesem tag:
- zebras
- elefanten (einzelen und erste größere herde mit babyelefanten)
- hippo
- impalas
- warane
- kudos

schließen möchte ich aber mit einer kleinen entenfamilie, die vor unserem jeep im wasser herschwamm.





Tuesday, 25. May 2010


einen fröhlichen gruß in die runde. wir sind nach 12 tagen busch und absoluter einsamkeit (ohne internet oder telefon) heute auf der letzten station angekommen: sambia, die victoriafälle.

alle sind gesund und gut gelaunt. morgen geht es dann zurück nach hause (sofern die damen von british airways nicht mehr streiken.)

anbei ein erster teaser auf die photos des besten urlaubes aller zeiten!





Thursday, 13. May 2010


[ sonnenuntergang irgendwo über frankreich ]

die erste reisestation haben wir erreicht: nach umsteigen in london sind wir gut heute morgen in joburg gelandet, bei nebel und sommerlichen 12 grad. frühstück im stopover-hotel war sehr lecker, jetzt erst mal in der ganzen gegend der strom ausgefallen.

das hotel doppelt und dreifach ummauert und in bewachtem compound. etwas unheimlich ist das schon. heute noch mal relaxen angesagt, bevor es morgen früh nach maun weiter geht.




Tuesday, 11. May 2010


in anbetracht des winterwetters ein kleiner weiterer nachtrag von vor 2 wochen.






kleiner nachtrag von vor 2 wochen: der mond aus der hand mit der neuen linse sigma 150-500mm




noch 24h. so langsam wird es richtig spannend. ein (hoffentlich) letztes mal mit dem reiseveranstalter telefoniert und nach lademöglichkeiten und beanbags gefragt.

ständig mit einem auge auf die nachrichtenlage bezüglich vulkan schielend schon bei google nachgefragt, welchem gott der speienden berge man opfer bringen muss.

der versuch einen möglichst kleinen koffer zu packen noch nicht aufgegeben, aber die aufgabe gestaltet sich doch schwieriger als gedacht.




Sunday, 9. May 2010
das dieses gimmickphone keine ordentlichen upload möglichkeiten für bilder bietet, habe ich mich entschieden für die safari doch noch mal wieder bei twitter und twitpic anzumelden.




Tuesday, 4. May 2010
nachdem ich die kollegen seit tagen mit meinem näherkommenden urlaub ärgere, haben sie mich heute morgen alle mit den worten "aschewolke?" begrüßt, da die ersten flieger in irland schon wieder auf dem boden bleiben müssen.

gemein!