ich bin nun wahrlich kein freund von end- oder zwischenlagern, von atommülltransporten und castoren und mein mitgefühl gilt den bewohnern des wendlands, aber ich kann diejenigen nicht verstehen, die sich an schienen fesseln und einbetonieren. auch wenn sie möglichst lange durchhalten wollen, so basiert der plan letztlich darauf, dass sie irgendwie möglichst ohne verletzung von der polizei befreit werden. der feind wird demnach wohl doch eher als freund und helfer herbeigesehnt.

manchmal wünschte ich mir, dass die protestler mitsamt der an sie geketteten gleisabschnitte einfach ausgebaut werden und der ganze kladderadatsch mitsamt angeketteten mal für 2-4 wochen nebendran aufs feld gelegt wird. den plan b möchte ich sehen...





gorillaschnitzel, Monday, 28. November 2011, 00:22
...und dann noch der Frage: Was wird jetzt eigentlich aus dem Wendland? Da lebte doch ein ganzer Landstrich für und vom Protest.

Vor allem: Dieses Mal war der Protest eher sinnlos. Auch und grade die Anketterei. Eher Ritual als ernstzunehmender Protest. Letztes Jahr okay, aber dieses Mal?

Was ich mich ja frage: Weshalb legt man das immer aufs Wochenende?