Monday, 5. April 2010
ein anstrengendes wochenende liegt hinter mir. alle technik ist abgebaut, verpackt und verstaut. die wenigen möbel sind auf dem dachboden zwischengelagert.

zu guter letzt stand die verlegung des podestes an, da ich den grundriss des gesamten kinos um 180 grad drehe. da dieses solide stückchen arbeit gefühlte tonnen wiegt, mußte ich es komplett auseinanderbauen und ca. 3 meter weiter hinten im raum wieder aufbauen. nach getaner arbeit und geschundenem rücken, läßt sich das ergebnis doch sehen.





der stuhl war ein geschenk und findet später einen platz in der deko (wahrscheinlich direkt am technikturm) und ist hier nur photomodell

[ jetzt muß ich meine bessere hälfte trösten, die gerade gezwungen ist jane austen mit werbeunterbrechung und im mäusekino zu sehen und nicht auf großer leinwand ]




Sunday, 4. April 2010
laßt bitte wieder den kachelmann frei, die wettervorhersage liegt seit tagen aber so was von weit daneben....

[ nicht dass ich mich über die sonne beschweren würde ]




Saturday, 3. April 2010
und weiter gehts....

nachdem die entscheidung gefallen ist und die handwerker am dienstag hier anfangen, heißt es dieses osterwochenende das kino zu verpacken. nachdem ich ja brav immer alle originalkartons im keller aufbewahre, heißt es nur alles wieder zueinander sortieren und einpacken. dann geht die schlepperei los, schließlich muß alles ausserhalb der reichweite der dreck und staubverursachenden handwerker gelagert werden.



dies ist der vorraum. ich stehe in dem durchgang, der zugemauert wird. rechts ist die tür vom flur ins kino. die linke tür wird stillgelegt, d.h. davor wird eine rigipskonstruktion mit steinwolle gesetzt, die schall isolieren soll. so könnte man eventuell später das ganze mal wieder zurückbauen.

ganz links wo die ferrari-flagge hängt, soll der neue durchbruch entstehen, über den man dann in den eigentlichen kinoraum kommt über ein kleines flurstück am bad vorbei. die weiße wand auf die man schaut, soll auf der linken seite mal die dvd-sammlung beherbergen und rechts vor die tür soll eine kleine bar mit kühlschrank und kaffeemaschine.



hier sieht man, wo zukünftig die leinwand hängen wird. der durchgang links wird zugemauert. das fenster rechts wird nicht mehr genutzt. der heizkörper darunter wird rechts auf die wand gesetzt, damit der raum geheizt werden kann. da es der einzige heizköper sein wird, habe ich mich für einen 2m langen und 30cm niedrigen heizköper entschieden: ein tradeoff zwischen ausreichender größe und geringe beeinflußung der akkustik.

generell will ich eine zweite wand aus ständerwerk (holz) und rigibs hochziehen, in die die frontlautsprechen eingelassen werden.. zusätzlich brauche ich eine revisionsklappe für das fenster. (falls mal was ist)

das podest muss natürlich auch noch nach hinten wandern. da es tonnen wiegt, werde ich es wohl auseinanderbauen müssen. das steht neute nachmittag und montag an.



hier sieht man, wo die alte leinwand jetzt hängt. dort werden dann zukünftig die stühle stehen. rechts wird dann der neue eingang in den kinoraum sein. wenn die leinwand weg ist, gewinne ich einen meter raumlänge und außerdem ist die terasse (z.B. bei fußball-wm schön fürs grillen) miteinzubeziehen.

momentan überlege ich noch, ob die nicht gleich auch die rigipsdecke herunterreissen sollen. do oben sollen schließlich die ganzen kabel verlegt werden. ausserdem könnte man dann dort eine akkustikdecke aufbauen, die bei der niedrigen raumhöhe nicht mehr unter den rigips paßt.




nachdem ich ja kürzlich nach längerer abstinenz von der jack reacher-reihe wieder ziemlich angefixed worden bin, habe ich mir sofort die voherige version besorgt.

hach was soll ich sagen: wie alle anderen und deswegen super-spannend.




Friday, 2. April 2010
das schöne wetter und den feiertag genutzt um weiter fleissig mit meiner neuen linse zu üben:

was gehörntes:


den wölfen zum fraß...




große böse miezekatze (müde und hungrig):




und zum schluss ein sibirischer tiescher:


[ alle bilder mit dem sigma 150-500mm, iso 800 vom monopod ]




Thursday, 1. April 2010
hat man einen jack reacher gelesen, hat man alle gelesen. möchte man deswegen auf ein buch verzichten, nur weil man eines bereits gelesen hat? auf keinen fall! der neueste jack reacher roman von lee child weicht in keiner weise von seinen vorgängern ab: armee-stereotypen mit einem super-duper-lonely-stranger, der als ein-mann-waffe jeden verbrecher zur strecke bringt und sei der auch noch so clever, der sich niemals aus der ruhe bringen läßt und immer fast ein techtelmechtel mit einer symphatischen dame anfängt (aber natürlich kommt es nie dazu, da ja sonst der lonely wolf nicht mehr lonely wäre), mit anderen worten der perfekte jever-man für krimifans. alles in allem sehr spannend und guter kurzweil für ein wochenende, aber achtung, das buch endet mit den worten fortsetzung folgt am 30.09.2010, was eine riesen-sauerei ist. also besser erst im oktober kaufen gleich im doppelpack mit dem nachfolger....

[ ich hasse cliffhanger ]




Monday, 29. March 2010
Elf Sekunden, ein paar Gesten, ein paar Worte, keine neuen Erkenntnisse: Das reicht nicht, um aus der Geschichte, die womöglich gar keine ist, die Titelseiten für die folgenden drei Tage zu bestreiten. Könnte man glauben. Aber es reicht locker. Elf Sekunden, in Dutzende Standbilder zerlegt, das sind ganz viele kleine Kachelmann-Gesten, Kachelmann-Bewegungen, Kachelmann-Kommentare, ein ganzer Katalog von Kachelmann-Gesichtern. Für einen Journalismus, dessen wichtigstes Satzzeichen das Fragezeichen ist, ist diese leicht entflammbare Mischung aus Ausdrücken und Eindrücken eine viel wertvollere Ressource als jeder hölzerne Fakt.
[...]
Schon in den Tagen vor dem Termin beim Haftrichter hatte sich die Berichterstattung mit atemberaubenden Analysen und pseudopsychologischen Interpretationen überboten. Wo Recherche nicht möglich ist oder, wie im belagerten Schwetzingen, dem Wohnort von Kachelmanns mutmaßlichem Vergewaltigungsopfer, mit dem dürftigen Detail endet, das heimliche Paar habe dort in einem italienischen Restaurant „einen verliebten Eindruck“ gemacht, bei Spaghetti mit Thunfisch und Oliven, Pinot Grigio und San Pellegrino, da entdeckten Journalisten ihre Leidenschaft für semiologische Deutungen, lasen für ihre Leser in Kachelmanns Biographie wie in einem offenen Groschenroman oder sparten sich gleich ganz, ihre Unterstellungen auf irgendeine Beobachtung zu stützen.

[ quelle ]




Sunday, 28. March 2010


in ermangelung eines makros mit dem neuen supertele im garten rumgeschlichen. [ 1/800, f11, iso 800, einbeinstativ)




vermaledeite zeitumstellung: noch 3,5 stunden bis zum formel 1 rennen, jetzt aber ab ins bett. immerhin haben sich handy und computer von alleine umgestellt.