man hätte sich schon immer fragen können, ob es eine gute idee ist, mit leuten für ein fernsehprogramm zu werben, die sich ein auge zuhalten. aber besonders dämlich ist es, wenn der arme mensch, der von der plakatwand herab die passanten angrinst, sich ausser zwei fingern auch noch ein buch vors gesicht hält. das eine auge geschlossen, das andere aufs buch gerichtet, so lässt sich vermutlich jedes fernsehprogramm ertragen, vorausgesetzt man vergisst nicht, den ton abzuschalten.
aus der FAZ, 3. januar 2008, s.30
kenzaburo | 03. January 08 | 0 Kommentare
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